de Schnell wachsende Holzarten | Biomass trading
RRDRRDSchnell wachsende Holzarten

Schnell wachsende Holzarten

Die schnell wachsenden Holzarten ( tschechische Abkürzung RRD) gehören in die umfangreichere Kategorie der energetischen Industriepflanzen. Sie sind mit sehr schnellem Wuchs und mit gutem Heizeffekt, gekennzeichnet, wegen dieser Eigenschaften werden sie gezielt für energetische Zwecke angebaut. In unseren Bedingungen werden am häufigsten die Pappeln und Weiden benutzt.

Japanische Pappel

TopolDie sog. japanische Pappel, Klon J-105, wurde durch die Kreuzung von Schwarz- Pappel und  Maximovicz-Pappel (Populus nigra x Populus maximowiczii) in Japan gezüchtet. In Europa wurde begonnen, diese auf  sog. Stockausschlag- Plantagen für   energetische oder Industriezwecke in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts anzubauen. In der Tschechischen Republik wurden die ersten Plantagen der energetischen Holzarten nach den Anfangsexperimenten erst in den 90er Jahren gegründet, wann   die breitere Ausnutzung der alternativen Quellen und  der erneuerbaren Quellen von Energie mehr gefordert wurde. Zu dieser Zeit besitzt und betreibt die Gruppe Verbava,a.s., deren Bestandteil wir sind, mehr als 750 ha Plantagen der schnell wachsenden  energetischen Holzarten. Für den Anbau nutzen wir die speziell gezüchteten Pappelklone an, am häufigsten den Klon J-105, der eine Garantie für den hohen Ertrag von überirdischer Biomasse darstellt. Wir experimentieren gleichfalls mit den in Italien gezüchteten Klonen (AF2,AF8 und Monviso) und mit den Weidenklonen aus Schweden (Tora, Tordis und Inger).

Eigenschaften

Die japanische Pappel (J-104, J-105) ist  mit hoher Produktion der Biomasse und mit schnellem Zuwachs   nach dem Abschneiden gekennzeichnet, sie ermöglicht also wiederholte Ernte, in Regel einmal in drei Jahren.  Sie wird gezielt auf den Stockausschlag-Plantagen nach der überprüften Anbautechnologie  angebaut. Auf den besten Standorten kann der Ertrag bis 90t/ha der Biomasse in dreijährigem Ausnutzungszeitraum betragen. Der Heizeffekt der japanischen Pappel kann man bei der relativen Feuchtigkeit bis 20%  mit der Braunkohle (14 GJ/t) vergleichen. Sie ist gegen Schädlinge relativ widerstandsfähig, braucht die hochwertigen Böden gerade nicht und weist guten Wuchs bis die Höhe von 500-550 m über dem Meeresspiegel auf. Die Lebensdauer der Plantagen bewegt sich gegen 20 Jahre, dann sinkt die Ausnutzung schnell.

Vorbereitung des Grundstücks und Pflanzung

Die schnell wachsenden Holzarten erfordern den Standort mit genug Licht und Feuchte während der Vegetationszeit. Die Vorbereitung des Grundstücks zur Gründung der Plantage wird auf dieselbe Weise durchgeführt, wie es im Fall von anderen landwirtschaftlichen Pflanzen ist. Im Herbst wird das Tiefpflügen durchgeführt, auf den ständigen Grasbeständen muss chemisches Entkrauten vorangehen. Im Frühling genügt es  als Vorbereitung des Grundstücks nur die  Bodenoberfläche zu planieren,  das Düngen wird nicht gefragt. Nach der Bodenbonität      und nach den konkreten Bedingungen auf dem Standort kann man den geeigneten Klon der Pappel oder der Weide  bestimmen. Die Stecklinge der schnell wachsenden Holzarten werden im Frühling, in Regel von der Märzhälfte bis Ende des Aprils bepflanzt, und zwar manuell oder mit Benutzung der Mechanisierung. Die Plantage erfordert intensive Pflege nur in einigen Anfangsjahren nach deren Gründung, wann es nötig ist, besonders die konkurrierenden Unkräuter zu liquidieren.In folgenden Jahren ist die Pflege für den  Bestand minimal. Die Einschätzung der Grundstückstauglichkeit, die Vorbereitung des Grundstücks, die Lieferungen des zertfizierten Aussaatmaterials aus eigenen Reproduktionsbeständen , die Pflanzung, den  Plantagenbetrieb und die Ernte gewährt unsere Tochtergesellschaft Wood Capital.

Ernte

Die japanischen Pappeln (J-104, J 105) werden in sehr kurzer Zeit, am häufigsten in dreijähriger Reproduktionsfrist geerntet, schon während dieser Zeit  erreichen sie Höhe  von 6-8 m. Die Ernte wird im Winterzeitraum durchgeführt, wann die Feuchtigkeit der Holzmasse am niedrigsten ist ( zirka 50%) und wann der Boden noch gefroren ist, was die Bewegung der Mechanisierung erleichtert. Das Holz läßt man entweder an Ort und Stelle trocknen oder es wird sofort zum Holzschnitzel verarbeitet, das direkt verbrannt wird oder in den gut gelüfteten Lagerhallen ausgetrocknet wird. Im Falle der ungünstigen ökonomischen Situation auf dem Markt kann man die Ernte um ein Jahr verschieben.    Während der Lebensdauer der Plantage ist es möglich unter günstigen Bedingungen bis zu sieben Ernten zu erreichen. Mit dem  Auskauf des Holzschnitzels aus den Plantagen und mit den Lieferungen an die Endabnehmer  beschäftigt sich unsere Gesellschaft Biomass trading.

Auflösung der Plantage

Zirka nach 20 Jahren sinkt die Rentabilität der schnell wachsenden Holzarten. Die Liquidation der Plantage wird mit der Stumpffräse durchgeführt, die die Baumstümpfe und einen Teil des Wurzelsystems entfernt, die Wurzelreste kann man durch das Tiefpflügen aufpflügen. Für die Instandsetzung in den ursprünglichen Zustand ist  seine Rekultivierung nötig.

Außerökonomische Effekte

Der Anbau der energetischen Industriepflanzen regeln die Rechtsvorschriften des Umweltschutzministeriums  der Tschechischen Republik und des Landwirtschaftsministeriums der Tschechischen Republik. Die Pappeln kann man auf dem nicht ausgenutzten landwirtschaftlichen Boden mit geringer  Bonität, in den Überschwemmungsgebieten oder längs der Kommunikationen und um die Industrieobjekte herum anbauen. Positive Rolle spielen sie auch als antierosives Element oder als Barriere gegen Lärm und Staub. Die Rolle bei der Landschaftsgestaltung ist genauso auch nicht vernachlässigbar.

Die breitere Ausnutzung der erneuerbaren Quellen ist wichtiger Punkt der energetischen Politik von allen entwickelten Ländern, sie ist Chance für die Umwelt und das globale Klima.

Biomass trading. Verantwortung gegenüber der Landschaft, Verantwortung gegenüber der Zukunft.

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